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Fauser, Jörg / Dobler, Franz
Franz Dobler liest 'Cut City Blues' (CD)
und andere Gedichte aus 'Trotzki, Goethe und das Glück'
Alexander Verlag Berlin Audio-CD, Lauflänge 58 Minuten ISBN: 978-3-89581-142-5
12.50 €

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»Ein Gesangbuch, durchzogen von einem wummernden Blues. Könnte mir jemand in den Sarg legen.« Franz Dobler
»Der Autor stürmt in sein Zimmer, in jeder Hand eine Pistole, er feuert ununterbrochen und dreht sich schreiend im Kreis, schießt seine Gedichte ab, ständig taucht ein neues auf, aus dieser Ecke oder hinter ihm, und jedes, das er nicht trifft, könnte ihn umbringen. (...)
Geht man den Weg zurück zum Anfang der deutschen Popliteratur, entdeckt man also einen Mann, der Gedichte schrieb, um sein Leben zu retten – nicht um die Zeit totzuschlagen, nicht um ins Fernsehen zu kommen, nicht um etwas Glanz übers Germanistikstudium zu kippen, nicht um was Besonderes zu sein. So einfach kann die Antwort sein auf die Frage, warum schreiben Sie?« Franz Dobler im Nachwort von Trotzki, Goethe und das Glück
CD-Trackliste
1 Jede Nacht ein Gedicht
2 Zehn Jahre später
3 Heilige Johanna
4 Hitze
5 Trotzki, Goethe und das Glück
6 Gedicht für den Regen
7 Kurzes lächelndes Solo
8 Holiday Inn, Great Falls, Montana
9 Dichter in New York
10 Dichter in der Nacht
11 Eine Nacht mit Babette
12 Winter-Szene
13 Liebesgedicht
14 Morgenandacht
15 Charlie und Harry
16 Bornheim Blues
17 Pantopon Rose
18 Airport Ffm
19 Liebesbriefe
20 Sonntagnachmittag: Wieder in Schwabing
21 Auch du
22 Samstag im Siechenheim
23 Eckenliegerblues
24 Warten
25 Cut City Blues
26 Berlin, Paris, New York
Aufgenommen in den Echolot Studios, Augsburg im Februar 2005. Produktion: Alaska Winter. (www.echolotstudios.de)
PRESSESTIMMEN
»CUT CITY BLUES vereint von Franz Dobler vorgetragene Gedichte Jörg Fausers. So wie auf der Lesetour, die Augsburgs coolster Outlaw mit Stuckrad-Barre und Droste bestritten hat, macht der in eigenen Büchern auch nach Cash und Johnny und Biestern fingernde Dobler mehr als bloßes Vorlesen: Mit Handballen und Fingerkuppen pocht und klopft er auf den Tisch, überlässt es den im Beat verschleppten Worten, das zu tun, was sie bei Fausers Klartext-Gedichten so schön machen: Auf den Tisch hauen und/oder verhalten verklingen. Leckerbissen für Fauserianer ist das bislang unveröffentlichte Warten, überraschend vor allem der zuvor von Achim Reichel vertonte Eckenliegerblues.«
Matthias Penzel, Rolling Stone (2005)
»Dabei gibt es mit Franz Doblers Interpretationen CUT CITY BLUES der raubeinig-liebevollen Lyrik Jörg Fausers eindrucksvollen Anhörunterricht. Allein getrieben vom straighten Foot-Tapping à la John Lee Hooker entfaltet TROTZKI, GOETHE UND DAS GLÜCK mit markigem Wort seine Blues´sche Kraft.«
Lars Albat, CHOICES (2005)
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